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„Aber das ist doch ganz einfach !“ Lösungen finden – jeder auf seine Art

By 12. März 2018 No Comments

“Everything should be made as simple as possible, but not simpler”. Albert Einstein
„Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher.“

Diesen Satz haben wir so oft gelesen – aber verstanden? Es geht nicht um Verkürzung oder Versimplifizierung. Es geht darum, die Details des Klein-Klein zu reduzieren und die großen Linien zu sehen. Ja? Wie bei dem Schild mit den Piktogrammen? Aber geht es immer so einfach? Ich glaube es geht um noch mehr.

Dazu muss man erst einmal Abstand vom Objekt finden – damit man den Wald vor lauter Bäumen sehen kann und sich dann zu fragen: Was muss ich davon wissen? Und dann – wer muss was wissen?

Wenn ich jemand den Weg von A nach B erklären will – dann ist die Frage, was ist jetzt gerade wichtig? Der kürzeste Weg, der sicherste Weg? Der schönste Weg? Der Weg mit Bäcker? Zu Fokussieren bringt schon eine Menge an Vereinfachung, weil Überflüssiges wegfällt. Hier ein paar einfache Beispiele, die zeigen, dass es gar nicht immer auf die Antwort ankommt.

Wenn ich 1 Kilometer von meinem Haus zur Haltestelle gehe – dann mache ich das im Schlaf. 1000 mal gemacht. Aber wenn ich das einem Ortsfremden erklären will, dann gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. Ich zeige den Weg mit den wenigsten Informationen, um schnell zum Ziel zu kommen: „Bis zum Ende der Straße, dort rechts und bis zur nächsten Ecke. An der Ampel überquerst du die Straße, die Haltestelle ist auf beiden Seiten. Zur Innenstadt die in Laufrichtung nehmen – nicht über die Gleise gehen.“

2. Ich kann den Weg genau vermessen und die Schritte angeben, die in jede Richtung nötig sind. Aber dann kann sich die Person nicht im Gelände orientieren, sondern muss konzentriert zählen.

3. Ich zeichne eine Karte mit Start und Zielort – so sind alle Informationen zusammen.

4. Ich zeige, wie man den Ort auf der APP im Smartphone findet – die leitet dann sicher weiter. Das ist der einfachste und sicherste Weg, wenn man Internet-Verbindung hat.

Spätestens hier merke ich – es kommt gar nicht so sehr auf das Wie an –sondern wer der Mensch ist, der/die es benutzen soll. Deshalb ist der erste Schritt zu klären, wofür braucht die Person welches Wissen? Manche nennen das Auftragsklärung – andere Fragen einfach mal nach …also das Simple liegt nicht in der Antwort an sich – sondern vorher in der richtigen Frage. Und die ist für mich immer erst einmal warum und nicht wie.

Übersetzt durch Deepl.com 

We have read this sentence so often – but do we understand? It is not about shortening or simplifying. It’s about reducing the details  and seeing the big lines. Yes? Like that sign with the pictograms? But is it always that simple? I think it’s more than that.

To do this, you first have to find a distance from the object – so that you can see „the forest in front of trees“ and then ask yourself: What do I need to know about it? And then – who needs to know what?

If I want to explain the way from A to B – then the question is, what is important right now? The shortest way, the safest way? The nicest way? The way with baker? Focusing already brings a lot of simplification, because the superfluous is no longer necessary. Here are a few simple examples that show that the answer doesn’t always matter.

If I walk one kilometre from my house to the bus stop, I do it in my sleep. A thousand times. But if I want to explain this to a stranger, there are several possibilities:

I show you the way with the least information to get to your destination quickly:“To the end of the road, turn right there and to the next corner. At the traffic lights you cross the street, the Tram-stop is on both sides. To downtown do not go over the tracks.“

2. I can measure the path accurately and indicate the steps required in each direction. But then the person cannot orient himself/herself in the terrain, but has to count concentrated.

3. I draw a map with start and destination – so all the information is together.

4. I will show you how to find the location on the APP in your smartphone – it will then forward you safely. This is the easiest and safest way, but you need a connection to the Internet.

At this point it comes clear: it doesn’t really depend on how – but who the person is, who should use it. Therefore, the first step has to be clarified, for what does the person need which knowledge? Some people call the clarification of orders – other questions simply after… so the simple is not in the answer itself – but in the right question first. And for me, it’s always why and not how.