Im Unternehmen werden Zahlen erhoben und ausgewertet. Finanzberichte zeigen auf, ob das Unternehmen erfolgreich gehandelt hat oder nicht. Dies ist alles Vergangenheit. Um ein Unternehmen zu steuern, muss das Management aber nach vorne sehen und schnell die richtigen Entscheidungen fällen. Dazu gibt es zur Orientierung Kennzahlen. Eine Kennzahl ist eine Zielvorgabe und steuert das Verhalten der Beschäftigten. „Ich frage Sie, welche Kennzahl sie haben und ich sage Ihnen, welches Verhalten sie erzeugen.“ Das hören viele nicht so gern, weil ja immer davon ausgegangen wird, dass die Mitarbeiter mitdenken – aber bei einer starken Steuerung durch Kennzahlen wird das Denken oft bestraft.Deshalb ist die richtige Festlegung von Kennzahlen, deren Hierarchie und Entscheidungsbäume für alle Manager wichtig, die damit sinnvoll steuern wollen.
Zunächst gilt es zu verstehen, wie die Wirkungsketten sind: Ob EBIT, ROI, ROCE, EVA, Kapitalrendite oder Working Capital, jede Kennzahl ist so gut, wie sie verstanden wird. Und die können in vielen Ländern dann auch wieder ganz anders eingesetzt werden.
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