FrauenKnowledge Management

Datenfriedhof Wissensmanagement

By 6. November 2006 No Comments

Kaum zu glauben, heute morgen habe ich noch an Frau Professor Ursula Schneider gedacht, da bekomme ich von einer Freundin den Artikel aus der Financial Times Deutschland geschickt. 1996 habe ich das erste Buch über Wissensmanagement von ihr gelesen. Ursula Schneider : „Wissensmanagement: Die Aktivierung des intellektuellen Kapitals“, FAZ Edition Blickpunkt Wirtschaft, 208 S., Frankfurt 1996.
Ich bin dann 1998 über Waltraut Ritter in Hong Kong zu Sveiby nach Australien, von dort zu Tango und Celemi nach Schweden gekommen, eine kleine Reise um die Welt.
Jetzt steht in der FTD, dass Wissensmangement tot ist.

Melaten römischer Jüngling.jpg

Dies habe ich schon vor Jahren gesagt und den Zorn der Gesellschaft für Wissensmanagement auf mich gezogen. Schön nur, dass man beim Todgesang an die „Mutter des Wissensmanagements“ denkt, die mich damals wachgeküßt hat.
Zitat:„Akkumulation von Daten ist noch längst kein Wissen“ Ursula Schneider, Professorin für Internationales Management in Graz

Was am Thema Wissensamangement wirklich interessant ist, ist das Geheimnis des Wissens. Die alte Frage:“Was steckt in den Köpfen der Mitarbeiter?“ ist nach wie vor spannend und wird erweiteret:“Wer netzwerkt mit wem?“. Ein Buzz-Word nach dem anderen ist bei den KM’lern diskutiert worden: Nach der ‚Social Network Analysis‘, die mein Kollege Frank Behrend aktiv anging (Frank Behrend), ist man heute ganz bescheiden mit dem Thema Netzwerken unterwegs … und ich gestalte Seminare: Was ist eigentlich Netzwerken!

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