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Innovation: Wellenkraftwerke Mutriku

By 18. Juli 2011 No Comments

Forschung fängt lange vor der Krise an. Seit meinem Studium der Geographie faszinieren mich Kraftwerke, vor allem, wenn Sie mit Wellen zu tun haben. Niemand sprach bisher darüber, kein Ingenieur sah darin Potential. Nun steht die erste kleine Anlage in Spanien, die aus Wellenenergie Strom für 250 Haushalte macht. Mutriku ist der Name der Hafenstadt mit dem ersten Wellenkraftwerk der Welt, in der automomen baskischen Gemeinde.

Geforscht und nicht aufgegeben haben die Forscher in Dreden am Forschungsinstitut für technische Hydromechanik an der Technischen Universität Dresden. Die Technik kommt von dem Turbinenbauer Voith.

Gezeitenkraftwerke, die die Kraft von Ebbe und Flut nutzen, gab es schon mehrere. Riesige Anlagen, die mit Turbinen von ABB gebaut wurden. Ende 2008 betrieben  über 25 Länder Technologieentwicklung im Bereich Meeresenergie.

Spannend, dass nach so langer Zeit von Solar- und Atomdebatte nun ganz ruhig ein neuer Player in Sachen Energie auftaucht. Aber spielt er auch mit?  Wenn dann nur im Atlantik. Für Nord- und Ostsee sind die Wellen zu flach. Dort ist es der Wind und die off-shore Windparks. „Das Potenzial der Ozeane als Energiequelle ist gewaltig. „Ein Drittel des heutigen Weltstrombedarfs“, schätzt Jochen Bard vom Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik vorsichtig, könnten allein mithilfe der Meere gewonnen werden.“ Beitrag (Ein kraftvolles Element)