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Organizational Behavior

By 22. Juli 2009 No Comments

The larger an organisation, the more difficult it becomes to keep on top of things. And it becomes less personal. The natural behaviour of a person makes sure things are running smoothly in his or her personal environment. Less communication with other areas, however, quickly results in small, isolated groups. The job is safe if you meet your key figures, but work is no longer fun and lacks purpose. People in organisations often have a healthy understanding of processes; however, the structure of an organisation or wrong key figures prevent them from „living“ it.

Nowadays organisational development mostly is achieved by key figures and objectives, i.e. by financial criteria. HR staff follow suit with their individual goals, which really puts the final cap on the structure. Thinking in processes, push & pull strategies, supply management and logistics are often given too little attention. Holistic approaches and interaction often are overlooked.

Simulations and management games support the process of taking a closer look and understanding. Decision-makers can use their newly acquired skills to work out a solution together, and then deploy the correct value-drivers and key figures as steering tools. If thought out correctly the company will be guided by a top-down strategy again and progress of the implementation will be measured from bottom to top again. Long-term thinking and actions no longer contradict with short-term profit orientation. It’s all about balance and flexibility, quickly reacting to unforeseen events, and adapting to changed market and customer requirements. If the corset’s too tight, the body will move too sluggish.

Simulations with Apples & Oranges, Decision Base management game.Je größer die Organisation, desto unübersichtlicher und unpersönlicher wird die Firma. Das natürliche Verhalten einer Person sorgt erst einmal dafür, dass es im eigenen Bereich stimmt und läuft. Da man mit den anderen Bereichen weniger redet, grenzen sich schnell kleine Silos ab. Erfüllt man seine Bereichs-Kennzahl und Ziele, ist man nicht in Gefahr und hat einen sicheren Job. Allerdings macht der Job keinen Sinn und auch keinen Spaß. Menschen in Unternehmen haben oft ein ganz gesundes Prozessverständnis – aber die Struktur der Organisation oder falsche Kennzahlen verhindern, dass es gelebt wird.

Organisationsentwicklung ist heute eher durch Kennzahlen und Zielvorgaben vorgegeben, also durch Finance gesteuert. Personaler hängen sich hier mit den individuellen Zielen an und schon ist die Struktur festgezurrt. Prozessdenken, Pull- und Push-Strategien, Supply Management und Logistik kommen dabei oft zu kurz. Ganzheitliche Ansätze und Wechselwirkungen werden oft nicht gesehen.

Simulationen und Planspiele unterstützen den Prozess, genau hinzusehen und zu verstehen. Im Kreis der Entscheider kann dann mit einem neuen Verständnis ein gemeinsames Vorgehen erarbeitet werden und die richtigen Werttreiber und Kennzahlen als Steuerung eingesetzt werden. Richtig durchdacht, wird das Unternehmen dann wieder topdown von einer Strategie geleitet und bottum-up wird gemessen, ob die Umsetzung vonstatten geht. Langfristiges Denken und Handeln stehen nicht mehr im Widerspruch zum kurzfristigen Gewinndenken. Es ist alles eine Frage der Balance und Flexibilität, auch auf Unvorhergesehenes schnell zu handeln und sich den veränderten Markt- und Kundenwünschen anzupassen. Wenn das Korsett zu eng geschnürt ist, bewegt sich der Körper zu langsam.

Simulieren mit Apples & Oranges, Planspiel Decision Base